Nord Stream 2: State Department kündigt „hartnäckige Opposition“ der USA an

Nord Stream 2: State Department kündigt „hartnäckige Opposition“ der USA an

Die Vereinigten Staaten bleiben bei ihrer „starken Opposition“ gegenüber dem Projekt der Gaspipeline Nord Stream 2, die die Ukraine umgeht, heißt es in einer der Erklärung des Außenministeriums über die Ergebnisse der zweitägigen Ukraine-Reise vom 22. bis 24. Juli des US-Staatssekretär für Energie-Ressourcen im Außenministerium, Francis Fannon.

Neben Nord Stream 2 sind die USA auch gegen „Russlands weitere Versuche, Energie zu nutzen, um der Ukraine Schaden zuzufügen und die europäische Sicherheit zu untergraben“, sagte das Außenministerium in einer Erklärung. In Kiew hatte Fannon nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und Premierminister Vladimir Groisman den Reformkurs im ukrainischen Energiesektor bewertet.

Im Juni hatten Beamte des US-Außenministeriums der Agentur Reuters mitgeteilt, dass die Beteiligung europäischer Unternehmen an Nord Stream 2 die Gefahr von US-Sanktionen birgt. Danach betonte ein Vertreter des Wirtschaftsministeriums, dass Berlin von Washington Zusicherungen erhalten habe, dass die Gaspipeline-Projekte von den Sanktionen ausgenommen würden. Im Juli wurde der Entwurf des Gesetzes über Sanktionen gegen Nord Stream 2 dem Kongress vorgelegt.

Auf dem NATO-Gipfel im Juli hatte US-Präsident Donald Trump die europäischen Länder, vor allem Deutschland, für ihre „Pipeline Investitionen“ nach Russland kritisiert, da sie sich gleichzeitig von der Allianz gegen Russland „verteidigen“ ließen.

[hub/russland.NEWS]

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