WZIOM: Jeder vierte Russe ist mit seiner finanziellen Situation unzufrieden© russland.NEWS

WZIOM: Jeder vierte Russe ist mit seiner finanziellen Situation unzufrieden

Das Allrussische Meinungsforschungsinstitut (WZIOM) hat Ergebnisse der Studie veröffentlicht, wie die Russen die aktuelle Wirtschaftslage im Land einschätzen und was sie von der Zukunft erwarten.

Sechzig Prozent der Russen schätzen ihre finanzielle Situation als durchschnittlich ein, wobei jeder Vierte eine negative Bewertung (26 Prozent) und nur jeder Siebte eine positive Bewertung abgibt.

Die aktuelle wirtschaftliche Situation des Landes wird von 12 Prozent der Befragten als gut eingeschätzt, während 49 Prozent sie als durchschnittlich beurteilen. Jeder Dritte (34 Prozent) bewertete die aktuelle Wirtschaftslage negativ. Interessanterweise sind gleichzeitig die Zukunftserwartungen der Russen für sich und ihre Familien stabiler geworden: 41 Prozent glauben, dass sie so leben werden, wie jetzt, während 24 Prozent der Befragten mit einer Verbesserung der Situation rechnen und 25 Prozent von einer Verschlechterung ausgehen. So hat der Index der sozialen Erwartungen den höchsten Wert seit Februar 2020 erreicht, berichtet WZIOM.

Der Kreml hat die Ergebnisse der WZIOM-Umfrage kommentiert. Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sagte gegenüber Journalisten, dass sich Russlands Wirtschaft in absehbarer Zeit von der Pandemie erholen und sich in Richtung Wachstum bewegen werde. Peskow räumte ein, dass das Russland „die Auswirkungen der Krise durch die Pandemie auf der ganzen Welt“ spüre, berichtet TASS. „Hoffen wir, dass wir in absehbarer Zeit zuerst den Rückgang stoppen und dann zum Wachstum übergehen“, fügte Peskow hinzu.

„Leider können wir sie kurzfristig nicht vermeiden, aber dank der Maßnahmen und schnellen Entscheidungen der Regierung ist es uns gelungen, den Schaden für unsere Wirtschaft so gering wie möglich zu halten“, sagte der Präsidentensprecher.

[hrsg/russland.NEWS]

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