Güterverkehr auf russischem Eisenbahnnetz 2025 um 5,6 Prozent zurückgegangen

Güterverkehr auf russischem Eisenbahnnetz 2025 um 5,6 Prozent zurückgegangen

Die Transportleistung des russischen Eisenbahnunternehmens RZD (Russische Eisenbahnen) belief sich im selben Jahr auf 1,1 Milliarden Tonnen. Das sind 5,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Dezember 2025 betrug das Transportvolumen 94,5 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, wie die Pressestellе des Unternehmens mitteilte.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters hat das Transportvolumen der Russischen Eisenbahn im Jahr 2025 den niedrigsten Stand seit 16 Jahren erreicht. Im Jahr 2024 sank das Transportvolumen auf ein 15-Jahres-Tief von 1,2 Milliarden Tonnen.

Im Jahr 2025 erreichte der Güterumschlag 2,5 Milliarden Tarif-Tonnenkilometer (tkm). Dieser Wert ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent gesunken. Unter Berücksichtigung der Leerfahrten der Waggons belief sich der Güterumschlag auf 3,1 Milliarden tkm, was einem Rückgang von 1,2 Prozent entspricht.

Die Maßeinheit für die Verkehrsleistung im Güterverkehr ist Tonnenkilometer. Die Berechnung erfolgt durch zurückgelegte Kilometer multipliziert mit der beförderten Gütermenge in Tonnen.

Im Dezember sank der Frachtumschlag um 6,1 Prozent auf 208,9 Milliarden Tarif-Tkm. Unter Berücksichtigung der Leerfahrten der Waggons erreichte der Indikator einen Wert von 259,3 Milliarden tkm. Dieser ist um 5,2 Prozent niedriger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dabei stieg der Transport von Getreide im Dezember 2025 um 34,1 Prozent, der von Eisen- und Manganerz um 0,3 Prozent, der von Buntmetallerz und Schwefelrohstoffen um 1,8 Prozent und der von Industrierohstoffen um 1,7 Prozent.

Wie die Pressestelle des Unternehmens mitteilte, wurde die Verladung durch externe negative Faktoren beeinflusst, die zu einem Rückgang der Lieferungen von Baumaterialien, Schwarzmetallen und Steinkohle führten. Die Verschickung von Öl ging aufgrund von Reparaturarbeiten in der Ölraffinerie um 5 Prozent zurück. Den Rückgang bei der Verladung von Getreide erklärte das Unternehmen mit ungünstigen Wetterbedingungen, die zu Ernteeinbußen geführt hatten.

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