Arbeitgeber aus allen Branchen verstärken die Suche nach IT-Sicherheitspersonal. In den Jahren 2024 bis 2025 stieg die Zahl der offenen Stellen um 13 Prozent – von 10.800 auf 12.200 Angebote. Dabei bleibt die Nachfrage in allen Wirtschaftsbereichen hoch, einschließlich jener, die zuvor nicht direkt mit der IT verbunden waren.
Die Nachfrage nach Cybersicherheitsexperten ist in Russland in den letzten fünf Jahren um mehr als 35 Prozent gestiegen, wie aus einer Studie von hh.ru hervorgeht.
In den Jahren 2024–2025 stieg die Zahl der offenen Stellen um 13 Prozent – von 10.800 auf 12.200. Dabei bleibt die Nachfrage in allen Wirtschaftsbereichen hoch, einschließlich jener, die zuvor nicht direkt mit der IT verbunden waren.
Das deutlichste Wachstum im letzten Jahr wurde in der Industrie und den damit verbundenen Sektoren verzeichnet. Im Schwermaschinenbau stieg die Nachfrage um 40 Prozent, im Energiesektor um 64 Prozent, im Handel um 75 Prozent und in der Warenproduktion um 85 Prozent. Nach Einschätzung von Analysten gibt es auf dem Markt praktisch keine Branchen mehr, in denen keine Spezialisten für Informationssicherheit benötigt werden.
Der Großteil der offenen Stellen konzentriert sich jedoch nach wie vor auf den IT-Sektor (28 Prozent), die Finanzbranche (10 Prozent) und den öffentlichen Sektor (6 Prozent). Auch der Einzelhandel, das Baugewerbe, die Telekommunikation und die Energiewirtschaft tragen mit jeweils etwa 4–5 Prozent zur Nachfrage bei.
Experten stellen einen zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte sowie einen Mangel an Spezialisten fest, die an der Schnittstelle zwischen IT und Produktionsprozessen arbeiten können. Dies verstärkt den Bedarf an Umschulungen und der Anpassung von Bildungsprogrammen an die Anforderungen des Marktes.
Geografisch gesehen gibt es die meisten Stellenangebote in Moskau (42 Prozent), gefolgt vom Föderationskreis Wolga (12 Prozent), dem Zentralen Föderationskreis ohne Moskau (10 Prozent), Sankt Petersburg und dem Sibirischen Föderationskreis (jeweils 9 Prozent).

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