Deutsche Investitionen in Russland erreichten 10-Jahres-Maximum

Deutsche Investitionen in Russland erreichten 10-Jahres-Maximum

Deutsche Unternehmen investierten im Jahr 2018 mehr als 3 Milliarden Euro in Russland, den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008. Die Daten wurden von der Deutsch-Russische Handelskammer (AHK) unter Bezugnahme auf die aktuellen Statistiken der Bundesbank bereitgestellt.

„Neben Großprojekten wie Nord Stream 2 erschließt hauptsächlich der deutsche Mittelstand die Möglichkeiten des russischen Marktes“, sagte Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der AHK.

„Neben großen Projekten wie Nord Stream-2 erschließt der deutsche Mittelstand die Möglichkeiten des russischen Marktes“, sagte Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender des VTP.

Die Bundesbank fasste die statistischen Ergebnisse des Jahres 2018 zusammen und korrigierte die Schätzung der Netto-Direktinvestitionen in Russland um mehr als eine Milliarde Euro. Im Ergebnis waren dies 3,2 Milliarden Euro, nicht 2,1 Milliarden Euro, wie in den vorläufigen Ergebnissen angegeben.

Zuvor hatte die AHK, die mehr als 850 Mitgliedsunternehmen vertritt, eine Unterstützungserklärung für den Bau der Pipeline Nord Stream 2 abgegeben. Die Unternehmer sind der Ansicht, dass das Projekt die Energie für die europäischen Verbraucher erschwinglicher mache, Tausende neuer Arbeitsplätze schaffe und die CO2-Emissionen verringern werde.

[hub/russland.NEWS]

Kommentare