Trotz Sanktionen exportiert Russland weiterhin Raketentriebwerke in die USA

Trotz Sanktionen exportiert Russland weiterhin Raketentriebwerke in die USA

Russland wird trotz der Ausweitung der US-Sanktionen die Zusammenarbeit mit den Amerikanern im Raumfahrtbereich nicht abbrechen. Das betreffe besonders die Modellreihe RD-180, sagte der Sekretär des Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

„Wir verhalten uns im Verhältnis zu anderen Ländern korrekt und führen die Vereinbarungen aus, die wir vereinbart haben“, so der Sicherheitsexperte.

Seit Einführung der allerersten antirussischen Sanktionen nach den Ereignissen in der Ukraine   beabsichtigt Washington verstärkt, eigene Raketentriebwerke als Ersatz für die aus Russland zu entwickeln. Die USA wollen ab 2019 den Einsatz russischer RD-180 beenden.

Das Abkommen zwischen Washington und Moskau über die Lieferung von hundert RD-180 in die USA war 1997 geschlossen worden und wird auf eine Milliarde US-Dollar geschätzt.

Der mit einer Mischung aus Kerosin und flüssigem Sauerstoff (LOX) betriebene Raketenmotor RD-180 wird als Triebwerk für die Atlas-III und Atlas-V-Rakete eingesetzt.

[hub/russland/NEWS]

Kommentare