Die russische Regierung schließt ein solches Verbot in Zukunft nicht aus, sieht jedoch derzeit keine Notwendigkeit dafür. Dies teilte der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Nowak, Journalisten mit.
„Das ist ein Mechanismus, der sowohl in die eine als auch in die andere Richtung angewendet werden kann. Derzeit haben wir einen Überschuss an Kraftstoff, daher steht den Kraftstoffherstellern der Export offen“, sagte Nowak. „Wir werden die Situation weiterhin beobachten und uns dabei am Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage orientieren.“
Der russische Vizepremierminister stellte außerdem fest, dass die Lage auf dem russischen Kraftstoffmarkt stabil ist. Die Produktionsmengen ermöglichen es, die Nachfrage zu decken und Vorräte für die Zeit der erhöhten Nachfrage im Sommer anzulegen. Laut Herrn Novak ist die Phase des teilweisen Kraftstoffmangels auf dem Binnenmarkt vorbei.
Ein vollständiges Exportverbot für Benzin wurde am 31. August 2025 aufgrund des starken Anstiegs der Groß- und Einzelhandelspreise für Kraftstoff eingeführt. Es wurde Ende Januar aufgehoben. Zuvor galt seit Juli 2025 ein eingeschränktes Exportverbot für Benzin, das jedoch nur für Händler galt. Da diese Maßnahme nicht den erwarteten Effekt brachte, wurden die Beschränkungen verschärft.

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