Magnit zum ersten Mal seit Anfang der 2000er Jahre mit Nettoverlust

Magnit zum ersten Mal seit Anfang der 2000er Jahre mit Nettoverlust

Die AG Thunder, die Betreibergesellschaft von Magnit, hat im Jahr 2025 zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren keinen Nettogewinn erzielt. Dies berichtete die russische Zeitung RBK RBK unter Berufung auf den Jahresabschluss des Unternehmens. Die AG schloss das Jahr mit einem Nettoverlust von 22,5 Mrd. Rubel ab.

Thunder betreibt die Handelsketten Magnit und Magnit Kosmetik sowie die Discounter B1 und Moja Tsena. Der Umsatz des Unternehmens stieg im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 3 Billionen Rubel. Im Jahr 2024 schloss das Unternehmen das Jahr mit einem Nettogewinn von 46,4 Milliarden Rubel ab. Sein Umsatz betrug 2,7 Billionen Rubel.

Im Jahr 2025 stiegen die Umsatzkosten um 13 Prozent auf 2,2 Billionen Rubel. Die Vertriebskosten erreichten 746,5 Milliarden Rubel, was einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Aufwendungen für den Schuldendienst stiegen um das 1,7-Fache auf 163,9 Milliarden Rubel. Der Umsatzgewinn sank auf 138,7 Milliarden Rubel, was einem Rückgang von fast 13 Prozent gegenüber dem Jahr 2024 entspricht.

Die Pressestelle von Magnit führte den Verlust auf gestiegene Investitionsausgaben zurück. Im Jahr 2025 eröffnete das Unternehmen mehr als 2.500 Filialen und modernisierte über 3.100 Verkaufsstellen. Unter anderem schloss Magnit den Kauf von Asbuka Wkusa ab. Das Unternehmen betont, dass die Finanzlage stabil bleibt.

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