Damit konnte der Rückgang der Lieferungen in dieser Branche der letzten drei Jahre beendet werden. Dies berichtete die russische Zeitung Wedomosti unter Berufung auf einen Überblick des Zentrums für Preisindizes (ZPI).
Demnach war ein deutlicher Anstieg der Rohstofflieferungen aus Russland nach Südkorea, in die Türkei und nach Vietnam zu verzeichnen. Die Exporte nach Südkorea stiegen im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 21,4 Millionen Tonnen. Die Lieferungen nach Vietnam stiegen auf 7 Millionen Tonnen (plus 30 Prozent) und die Kohleausfuhren in die Türkei stiegen um 22 Prozent auf knapp 18 Millionen Tonnen.
Aus dem Überblick des ZPI geht zudem hervor, dass die Lieferungen russischer Kohle nach China im vergangenen Jahr um 2 Prozent auf 93,1 Millionen Tonnen zurückgegangen sind. Die Exporte nach Japan sanken um 40 Prozent auf 1,1 Millionen Tonnen. Die Lieferungen von festen Brennstoffen an Händler stiegen 2025 auf 22,6 Millionen Tonnen (plus 7 Prozent).
Im Dezember des vergangenen Jahres sanken die Kohleexporte um 13 Prozent und erreichten damit den niedrigsten Stand seit Februar 2025, was laut Einschätzung des ZCI auf den Rückgang der Nachfrage in China zurückzuführen ist. Die Lieferungen nach China gingen im letzten Monat des Jahres 2025 um 23 Prozent auf 6,6 Millionen Tonnen zurück.
Laut von derZeitung Kommersant befragten Analysten werden die Preise für Kohle, einschließlich russischer Kohle, bis 2028 nicht wesentlich steigen. In den ersten Monaten des Jahres 2026 könnten die knapper werdenden Angebote aus Australien und Indonesien die Notierungen stützen. In den Jahren 2027–2028 wird die Steigerung der Förderung durch die wichtigsten Importeure – China und Indien – dämpfend wirken.

Kommentare