Russlands Regierung fordert erneut Umstellung staatlicher Unternehmen auf russische Software

Russlands Regierung fordert erneut Umstellung staatlicher Unternehmen auf russische Software

Staatseigene Unternehmen müssen bis 2022 einen schrittweisen Übergang zu russischer Software planen. Diese Richtlinie wurde laut Vedomosti vom Ersten Vize-Premierminister und Finanzminister Anton Schuwalow unterzeichnet.

Aus der Richtlinie ergibt sich, dass die staatlichen Unternehmen zehn Tage nach ihrem Erhalt den Verwaltungsrat einberufen müssen, in dem das Dokument von den staatlichen Vertretern genehmigt werden muss.

Danach müssen staatliche Unternehmen innerhalb von zwei Monaten einen Plan zur Umstellung auf russische Software genehmigen. Bis 2022 soll der Anteil nach Angaben der Zeitung 50 Prozent übersteigen.

Ende 2015 unterzeichnete Ministerpräsident Dmitri Medwedew ein Dekret, das staatlichen Unternehmen den Erwerb ausländischer Software mit russischen Partnern untersagt.

2016 unterzeichnete der damalige erste stellvertretende Ministerpräsident Igor Schuwalow eine Richtlinie über die Priorität russischer Software für staatliche Unternehmen.

[hub/russland.NEWS]

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